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Aktuelles


Jahreshauptversammlung 2018
14. November

Herzlich willkommen
Hier unsere Einladung

Jahreshauptversammlung 2018
am Tage der APPLAUS-Preisverleihung

Liebe Mitglieder, sehr geehrte Vereinsvorstände,

wir freuen uns, Euch/Sie zur Jahreshauptversammlung der Deutschen Jazz Föderation e.V. für

Mittwoch, 14. November 2018 in die Stadt Mannheim

herzlichst einzuladen zu dürfen. An diesem Tag sind wesentliche, wichtige Programmpunkte zu erörtern, die Ihnen/Euch für die Führung Ihrer/Eurer Spielstätten sehr behilflich sein können. Unsere JHV findet um 14.00 Uhr im Seminarraum 2.3. / Ebene 2 beim Musensaal des Congress Centers „Rosengarten Mannheim“, Rosengartenplatz 2, 68681 Mannheim statt.

Jahreshauptversammlung 2018
am Tage der APPLAUS-Preisverleihung

Liebe Mitglieder, sehr geehrte Vereinsvorstände,

wir freuen uns, Euch/Sie zur Jahreshauptversammlung der Deutschen Jazz Föderation e.V. für

Mittwoch, 14. November 2018 in die Stadt Mannheim

 herzlichst einzuladen zu dürfen. An diesem Tag sind wesentliche, wichtige Programmpunkte zu erörtern, die Ihnen/Euch für die Führung Ihrer/Eurer Spielstätten sehr behilflich sein können. Unsere JHV findet um 14.00 Uhr im Seminarraum 2.3. / Ebene 2 beim Musensaal des Congress Centers „Rosengarten Mannheim“, Rosengartenplatz 2, 68681 Mannheim statt.

Vorort kann die Tiefgarage genutzt werden – für Bahnreisende: die Entfernung vom Bahnhof Mannheim zum Rosengarten ist in 20 Minuten Fußweg gut machbar – oder man nimmt die Straßenbahn (2 Stationen) oder ein Taxi für wenige Euro. Hotels in allen Preislagen gibt es rund um den Rosengarten bzw. Wasserturm von Mannheim. Die Reise- und Übernachtungskosten sind für jeden Teilnehmer auf Selbstzahler-Basis.

Da wir uns auf den gleichen Tag wie die APPLAUS Preisverleihung eingestimmt haben, können wir alle Teilnehmer zum attraktiven Rahmenprogramm der Initiative Musik einladen:

In 2018 wurde eine Befragung aller Musikspielstätten in Deutschland - auch über unseren Verband an die Jazzspielstätten- durchgeführt, die zu einer Evaluierung des Spielstättenprogrammpreises APPLAUS geführt hat. Die Ergebnisse der Befragung und die daraus entstandene Evaluierung werden am 14.11.2018 vorgestellt, und auch welchen Einfluss sie auf die weitere Ausschreibung des APPLAUS nehmen werden.

Im zweiten Teil des Begleitprogramms stellt die Initiative Musik, ein weiteres neues Förderprogramm für die Musikspielstätten in Deutschland vor. Auch dieses Förderprogramm ist höchst interessant für Euch/Sie, unsere Mitglieder, den Veranstaltern der Jazzspielstätten. Daher wird empfohlen diesen kostenfreien Vortrag im Congress Center Rosengarten zu besuchen. Genaue Information werden wir hierzu im nächsten Newsletter vorstellen.

Nach diesen beiden Vorträgen findet ab 19.00 Uhr der Einlass zur Preisverleihung auf einer anderen Ebene im Congress Center Rosengarten mit einem Empfang statt.

Um 20.00 Uhr beginnt im großen Saal die Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten „APPLAUS“, der auch in diesem Jahr mit einer zusätzlichen Million auf 2 Mio. Euro Preisgeldern aufgestockt wurde.

Da einige der Musik-Spielstätten in diesem Jahr aussetzen mussten, weil sie bereits dreimal Preise beim APPLAUS gewonnen hatten, wird es in diesem Jahr viele Preisträger geben, die in den vorhergehenden Jahren weniger Chancen hatten. Ein interessantes Ergebnis ist zu erwarten. Zur Preisverleihung sind auch Nicht-Preisträger sehr willkommen.

Es freut uns sehr, dass die Jazzveranstalter auch in diesem Jahr sich wieder vielfältig um den APPLAUS beworben haben und es auch wieder einige Jazz-Spielstätten unter den Preisträgern geben wird.

Alle Programmpunkte an diesem Tag können von unseren Mitgliedern besucht werden. Wir möchten Euch/Ihnen daher den Besuch am 14. November 2018 in Mannheim im Congress Center Rosengarten sehr ans Herz legen – dies auch, um die Veranstalterszene zu treffen und viele neue Kontakte zu gewinnen.

Eine Anmeldung für unsere Mitglieder mit Begleitperson/en ist per eMail an

y.moissl@deutsche-jazz-foederation.de bzw. unter der Rufnummer 0 63 26 – 96 77 88 in jedem Falle vorab zu erledigen. Wer Preisträger ist oder sich um den APPLAUS beworben hat, bekommt die Einladung direkt von der Initiative Musik zugesandt und muss sich nicht über uns anmelden.

Am Einfachsten ist es jedoch, den Anmeldebogen in der Anlage direkt am PC auszufüllen (die Felder können direkt in dem .pdf ausgefüllt werden) und uns direkt per Mail zurück zu senden. Ebenfalls per Fax unter 0 63 26 / 98 21 21 9 oder mit der Guten Alten Post.

Anmeldung bitte unbedingt bis spätestens den 01. November 2018.

Wer in Mannheim übernachten wird, kann am nächsten Morgen eine Veranstaltung der Live-MusikKommission e.V. besuchen – nähere Informationen hierzu kommen im nächsten Newsletter.

Wir freuen uns auf Sie/Euch!

Mit herzlichen Grüßen, Ihre/Eure

Yvonne Moissl
Vorsitzende 

Hartmuth Reichstein, Stellvertreter / Öffentlichkeitsarbeit
Jürgen Kriegeskotte, Stellvertreter / Verwaltung
Lutz Fußangel, Beirat Jugendarbeit


Um dieses Formular an Ihrem PC direkt ausfüllen zu können, laden Sie es zunächst auf Ihre Festplatte herunter.



Breite Jazz-Allianz veröffentlicht Erklärung zur Gleichstellung von Frauen im Jazz und ruft zur Mitzeichnung auf

Deutsche Jazz Föderation gehört zu den Erstunterzeichnern

In der Erklärung wird festgestellt, dass die Jazzszene in Deutschland nach wie vor maßgeblich von Männern geprägt ist. Laut der Jazzstudie 2016 machen Frauen nur ein Fünftel der Jazzmusiker*innen aus. In der Erklärung wird nicht nur die aktuelle Situation beschrieben, sondern es werden auch konkrete Forderungen formuliert. Diese beziehen sich unter anderem auf die Bereiche Aufklärung und Sensibilisierung, Pädagogik, Förderprogramme, Ämter und Gremien und die öffentliche Darstellung von Frauen und Männern im Jazz.

Die von rund 80 Personen und Institutionen unterzeichnete Erklärung wird zum Abschluss des UDJ-Jazzforums im Kulturzentrum Pavillon Hannover am 12. Oktober 2018 eine wichtige Rolle spielen. Zunächst wird die Union Deutscher Jazzmusiker vorstellen, welche konkreten Maßnahmen die Musikervertretung als Initiatorin der gemeinsamen Erklärung selbst umsetzen wird.

Anschließend werden auf dem Abschlusspanel zur „Chancengleichheit im Jazz“ folgende Teilnehmer*innen diskutieren:

  • Erhard Grundl (Kulturpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen)
  • Helge Lindh (Stellvertretender kulturpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion SPD)
  • Dr. Cornelie Kunkat, Referentin für Frauen in Kultur und Medien beim Deutschen Kulturrat
  • Birgit Fritzen, Sprecherin der Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen
  • Friederike Darius, Managerin der WDR-Bigband


Zweite Förderrunde des Digitalisierungsprogramms für Musikclubs startet am

15. Januar 2018

Sie sind nicht angemeldet

  • Musikclubs werden erneut bei der Modernisierung ihrer Technik gefördert
  • Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien stellt 1 Million Euro bereit
  • Initiative Musik realisiert das Programm mit der LiveKomm als Fachpartner
  • Antragsstart: 15. Januar 2018, 10 Uhr

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Berlin/Hamburg, 14. Dezember 2017

Das Förderprogramm der Initiative Musik „Digitalisierung der Aufführungstechnik in Livemusikspielstätten in Deutschland“ geht am 15. Januar 2018 in die zweite Förderrunde. Betreiber* von Musikclubs können für ihre Umrüstungen von analoger auf digitale Aufführungstechnik eine Förderung beantragen. Hierfür stellt die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) 1 Mio. Euro bereit. Eine zeitgemäße technische Grundausstattung der Clubs ermöglicht innovative Konzerterlebnisse und unterstützt somit die kulturelle Vielfalt. Insbesondere für Newcomerbands ist es unentbehrlich, dass sie diese neuen Präsentationsmöglichkeiten gerade auch in kleineren Clubs austesten können, denn der souveräne Umgang mit diesen Technologien wird in vielen Genres immer wichtiger. Diese Konzerterfahrungen sind essentiell für die weitere künstlerische Entwicklung. In der erfolgreichen ersten Förderrunde der Digitalisierung konnten im Frühjahr und Sommer 2016 über 200 kleinere und mittelgroße Clubs im gesamten Bundesgebiet die notwendige Umstellung auf die digitale Sound- und Lichttechnik vornehmen.

Das deutsche Popförder- und Exportbüro Initiative Musik realisiert das Programm gemeinsam mit der LiveMusikKommission (LiveKomm) als Fachpartner. Der Bundesverband der Musikspielstätten in Deutschland übernimmt u.a. die Antragsberatung. Kofinanziert werden wieder digitale Monitor- und Hauptmischpulte, Lichtmischpulte sowie digitales Showlicht und DJ-Set-ups. In der zweiten Förderrunde wird erstmals auch sogenanntes „peripheres digitales Equipment“ gefördert. Darunter fallen zum Beispiel Audionetzwerke, die Soundingenieuren einen Netzwerkzugriff auf alle Komponenten der Beschallungstechnik ermöglichen. Die Investitionen werden gestaffelt mit 900 bis maximal 10.000 Euro bezuschusst. Die Differenz muss als Eigenanteil getragen werden. Antragsberechtigt sind Betreiber von Musikclubs mit einem festen Sitz in Deutschland, einer maximalen Kapazität von 2.000 Personen und mindestens 24 Live-Musikkonzerten pro Jahr. Das bewährte Förderverfahren bleibt unverändert.

Die Informationen zum Antrags- und Vergabeverfahren sind für die Antragsteller ab sofort auf der Webseite der Initiative Musik verfügbar. Das Antragsverfahren startet am 15. Januar 2018, 10 Uhr. „First come, first serve“ – solange die Mittel reichen.  

* Wir legen großen Wert auf geschlechtliche Gleichberechtigung. Zugunsten der Lesbarkeit der Texte wird vorwiegend die maskuline Form gewählt.


Weitere Informationen
initiative-musik.de/digitalisierung

Kontakt:

Initiative Musik gGmbH
Friedrichstraße 122
10117 Berlin
Michael Wallies
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit +49 (0)30 - 531 475 45 14
michael.wallies@initiative-musik.de
www.initiative-musik.de

Die Initiative Musik gGmbH ist die zentrale Fördereinrichtung der Bundesregierung und Musikwirtschaft für die Sparten Rock, Pop und Jazz, gefördert durch GVL und GEMA

Live Musik Kommission e.V.
Geschäftsstelle Hamburg
Kastanienallee 9
20359 Hamburg
Christian Ordon
Assistenz des geschäftsführenden Vorstands der Live Musik Kommission e.V. +49 (0)40 - 235 184 16, christian.ordon@livekomm.org
www.livekomm.org

Der Bundesverband LiveKomm (Verband der Musikspielstätten in Deutschland e.V.) setzt sich als Interessenvertretung für die Belange der Livemusikclubs und kleinen bis mittelgroßen Festivals ein. 

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Förderprogramm zur technischen Modernisierung hilft 158 Liveclubs

Wer anspruchsvolle Livemusikprogramme realisieren will, benötigt nicht nur ein gutes Gespür für spannende Bands, Musikerinnen und Musiker. Die Clubs brauchen auch hochwertige Technik, um den gestiegenen Ansprüchen der Künstler und des Publikums gerecht zu werden. Aber gerade kleine bis mittlere Musikclubs sind finanziell oft nicht in der Lage, in neue und bessere Veranstaltungstechnik zu investieren. Gemeinsam mit der LiveKomm hat die Initiative Musik deshalb in diesem Jahr das Förderprogramm "Technische Erneuerungs- und Sanierungsbedarfe in Livemusikspielstätten in Deutschland" organisiert und umgesetzt.

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Unterstützt wurden 158 Musikclubs aus 15 Bundesländern mit Förderbeträgen zwischen 900 und 10.000 Euro. Die Gesamtkosten der Investition konnten 1.000 bis 20.000 Euro betragen, wobei die Differenz als Eigenanteil von den Clubs getragen werden musste. Mit 65 Prozent der Förderbeträge wurde die Sound- und Backlinetechnik erneuert, gefolgt vom Ausbau direkter Bühnen- und visueller Aufführungstechnik. Für das Programm und die Durchführung durch die Initiative Musik wurden von der BKM und Parlament eine Million zur Verfügung gestellt. Mit der Förderung konnten die Musikclubs Investitionen mit einem Gesamtvolumen von 1,35 Millionen Euro tätigen.

Verteilung der Förderungen nach Bundesland

Verteilung der geförderten Clubs nach Bundesland 
Verteilung der geförderten Clubs nach Bundesland

Digitalisierung der Aufführungstechnik in Livemusikspielstätten in Deutschland II

  • Antragsstart: 15. Januar 2018, 10 Uhr

Folgende Unterlagen müssen dann eingereicht werden:

  • vollständig ausgefülltes, unterschriebenes Antragsformular
  • unterzeichnete und vollständig ausgefüllte De-minimis-Erklärung
  • ein lückenloses Jahresprogramm (Programmhefte, Flug– und Faltblätter oder ggf. Zeitungsberichte)
  • die letzte betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA oder vergleichbares) 
  • verbindliches Angebot für die geplante Anschaffung
  • Handelsregisterauszug / Vereinsregisterauszug oder Gewerbeanmeldung des Antragstellers in Kopie
  • gemeinnützige Vereine: Kopie des vom Finanzamt erteilten Gemeinnützigkeitsbescheids
  • Finanzplan



Künstler- und Infrastrukturförderung – Neue Jury berufen

Seit der 34. Förderrunde gibt eine neue 12-köpfige Jury für unsere Künstler- und Infrastrukturförderung. Diese Jury wurde gemeinschaftlich von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und den Gesellschaftern der Initiative Musik, GVL und Deutscher Musikrat, berufen. Neun der zwölf Experten sind erstmals in einer Jury für die Initiative Musik tätig. Mit dabei sind z. Bsp. Musiker, Label- und Künstlermanager sowie Musikverleger.

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34. Förderrunde im Überblick

Künstlerförderung

  1. Adulescens, Augsburg. Bayern
  2. Anna-Marlene Bicking, Potsdam, Brandenburg
  3. Brothers of Santa Claus, Freiburg, Baden-Wuerttemberg
  4. Burning Down Alaska, Recklinghausen, Nordrhein-Westfalen
  5. Compressorhead, Berlin, Berlin
  6. Die Höchste Eisenbahn, Berlin, Berlin
  7. Dillon, Berlin, Berlin
  8. Doctorella, Berlin, Berlin
  9. Eva Klesse Quartett, Leipzig, Sachsen
  10. Filippa Gojo Quartett, Köln, Nordrhein-Westfalen
  11. Fischer Spangenberg Quartett, Hamburg, Hamburg
  12. HABERECHT4, Zornheim, Rheinland-Pfalz
  13. I Heart Sharks, Berlin, Berlin
  14. Jonathan Kluth, Berlin, Berlin
  15. Kofelgschroa, Unterammergau, Bayern
  16. Lena Willikens, Köln, Nordrhein-Westfalen
  17. Matthias Lindermayr, Berlin, Berlin
  18. Max Graef Band, Berlin, Berlin
  19. MEUTE, Hamburg, Hamburg
  20. Patrick Richardt, Krefeld, Nordrhein-Westfalen
  21. Peak City, Berlin, Berlin
  22. The Trouble Notes, Berlin, Berlin
  23. The/Das, Berlin, Berlin
  24. Val Sinestra, Berlin, Berlin 
  25. Vivie Ann, Hamburg, Hamburg
  26. Xavier Darcy, Oberpframmern, Bayern

Infrastrukturförderung

  1. Nights, Stadt nach Acht Konferenz, Berlin, Berlin
  2. Operation Ton/ RockCity Hamburg e.V:, Hamburg, Hamburg
  3. Independent Label Market 2016, Berlin, Berlin
  4. Startschuss @ Nürnberg Pop, Bavarian Talents 2016, Nürnberg, Bayern

Weitere Informationen zur Förderjury und zur 34. Förderrunde

Willenserklärung von Musikern und Veranstaltern im Jazz

Deutschland verfügt über eine der künstlerisch kreativsten, vitalsten und produktivsten Szenen im Bereich des Jazz und der aktuellen improvisierten Musik in Europa.

Damit diese zur Geltung kommen kann, bedarf sie jedoch einer Jazz-Live-Kultur, zu deren existentiellen Bedingungen eine aktive Partnerschaft zwischen Spielstätten, FestivalveranstalterInnen und MusikerInnen gehört. Spielstätten des Jazz sind Keimzelle und Herz einer lebendigen, vielfältigen und spannenden Jazz-Szene, deren Erhalt und Weiterentwicklung wesentlich auf Live-Darbietung angewiesen ist.

Künstlersozialabgabe-Verordnung 2019 (KSA-VO 2019)



Programmpreisträger APPLAUS 2017

WIR GRATULIEREN DEN DIESJÄHRIGEN PREISTRÄGERN, UNSEREN MITGLIEDERN DER DEUTSCHEN JAZZ FÖDERATION E.V


Alle Preisträger KATEGORIE I

KATEGORIE I
Spielstätten, die im Jahr 2016 ein kulturell herausragendes Programm mit mindestens 104 Konzerten im Jahr angeboten haben, erhalten eine Urkunde, sowie
40.000 EUR Förderung.

  • B FLAT – ACOUSTIC MUSIC & JAZZCLUB, Kat. I, Berlin
  • DOMICIL, Kat. I, Dortmund
  • DONAU115, Kat. I, Berlin
  • FREUNDLICH+KOMPETENT, Kat. I, Hamburg
  • JAZZCLUB TONNE, Kat. I, Dresden
  • JAZZKELLER FRANKFURT, Kat. I
    Frankfurt am Main
  • JAZZKELLER KREFELD, Kat.
  • KNUST, Kat. I, Hamburg
  • KULTURZENTRUM E-WERK, Kat. I, Erlangen
  • MOLOTOW MUSIKCLUB, Kat. I, Hamburg
  • MOTORSCHIFF STUBNITZ, Kat. I
    Rostock / Hamburg
  • MUSEUMSKELLER, Kat. I, Erfurt
  • MUSIK & FRIEDEN, Kat. I, Berlin
  • MUSIKBUNKER AACHEN, Kat. I, Aachen
  • NOCH BESSER LEBEN, Kat. I, Leipzig
  • OBJEKT 5, Kat. I, Halle-Saale
  • SCHLACHTHOF WIESBADEN, Kat. I, Wiesbaden
  • SCHOKOLADEN, Kat. I, Berlin
  • SO 36, Kat. I, Berlin
  • SONIC BALLROOM, Kat. I, Köln
  • THEATERSTÜBCHEN, Kat. I, Kassel
  • UNTERFAHRT, Kat. I, München
  • ZIG ZAG JAZZ CLUB, Kat. I, Berlin

Alle Preisträger KATEGORIE II

KATEGORIE II
Spielstätten, die im Jahr 2016 ein kulturell herausragendes Programm mit mindestens 52 Konzerten im Jahr angeboten haben, erhalten eine Urkunde, sowie
20.000 EUR Förderung.

  • ALTE MÄLZEREI, Kat. II, Regensburg
  • BIRDLAND JAZZ CLUB, Kat. II, Neuburg
  • BROTFABRIK, Kat. II, Frankfurt am Main
  • BUNKER ULMENWALL, Kat. II, Bielefeld
  • CASSIOPEIA, Kat. II, Berlin
  • CLUB BAHNHOF EHRENFELD, Kat. II, Köln
  • CLUB BASTION, Kat. II, Kirchheim unter Teck
  • CLUB STEREO, Kat. II, Nürnberg
  • FRANZ MEHLHOSE, Kat. II, Erfurt
  • FZW, Kat. II, Dortmund
  • GOLDGRUBE, Kat. II, Kassel
  • GRETCHEN, Kat. II, Berlin
  • HAFEN 2, Kat. II, Offenbach
  • HÄKKEN, Kat. II, Hamburg
  • HELGAS STADTPALAST, Kat. II, Rostock
  • HORNS ERBEN, Kat. II, Leipzig
  • IMPORT EXPORT, Kat. II, München
  • JAZZ CLUB HANNOVER, Kat. II, Hannover
  • JAZZ-SCHMIEDE, Kat. II, Düsseldorf
  • KULTURPALAST LINDEN, Kat. II, Hannover
  • KULTURZENTRUM LAGERHAUS, Kat. II, Bremen
  • MENSCHENZOO, Kat. II, Hamburg
  • MUSIKZENTRALE, Kat. II, Nürnberg
  • PAPP, Kat. II, Bremen
  • PETER WEISS HAUS Kat.
  • SALON DE JAZZ, Kat. II, Köln
  • SENDESAAL, Kat. II, Bremen
  • SUBSTANZ, Kat. II, Osnabrück
  • UT CONNEWITZ, Kat. II, Leipzig
  • WAGNER e.V., Kat. II, Jena
  • WESTGERMANY AKA NORTHEUROPE, Kat. II, Berlin
  • ZWISCHENBAU, Kat. II, Rostock

Alle Preisträger KATEGORIE III

KATEGORIE III
Spielstätten und Veranstalterinnen und Veranstalter von Livemusikprogrammen, die im Jahr 2016 innerhalb fester Programmreihen mindestens 10 Livemusikveranstaltungen durchführten, erhalten eine Urkunde, sowie
7.500 EUR Förderung.

  • AMSTART, Kat. III, Berlin
  • BIEGUNGEN IM AUSLAND, Kat. III, Berlin
  • CLUB MANUFAKTUR, Kat. III, Schorndorf
  • CLUB W71, Kat. III, Weikersheim
  • DUMONT, Kat. III, Aachen
  • EMIL ZITTAU, Kat. III, Zittau
  • FEINKOST LAMPE, Kat. III, Hannover
  • FRAU KORTE, Kat. III, Erfurt
  • ILMENAU JAZZT, Kat. III, Ilmenau
  • IN SITU ART SOCIETY, Kat. III, Bonn
  • JAZZ AM BAHNHOF, Kat. III, Kalchreuth
  • JAZZ FEDERATION HAMBURG e.V., Kat. III, Hamburg
  • JAZZ IM PARADIES, Kat. III, Jena
  • JAZZ LIVE IM SPEICHER, Kat. III, Leer
  • JAZZ+ IN DER SEIDLVILLA, Kat. III, München
  • JAZZCLUB VILLINGEN e.V., Kat. III,
    Villingen-Schwenningen
  • JAZZFORUM, Kat. III, Bayreuth
  • JAZZGAP, Kat. III, Garmisch-Partenkirchen,
  • JAZZKELLER 69, Kat. III, Berlin
  • JAZZRAUM, Kat. III, Hamburg
  • JUNGES LOFT, Kat. III, Köln
  • LAGERFEUER DELUXE, Kat. III, Köln
  • LOCH, Kat. III, Wuppertal
  • LOKAL HARMONIE, Kat. III, Duisburg
  • OFFENE OHREN e.V., Kat. III, München
  • PEPPI GUGGENHEIM, Kat. III, Berlin
  • PLATTFORM NICHT DOKUMENTIERBARER EREIGNISSE, Kat. III, Köln
  • SEPP MAIERS 2RAUMWOHNUNG, Kat. III, Berlin
  • URBAN URTYP, Kat. III, Bochum
  • WENDLANDJAZZ, Kat. III, Damnatz
  • ZOGLAU3 RAUM FÜR MUSIK, Kat. III,
    Taubenbach / Reut

SONDERPREIS DER JURY

  • N.N.

Bundeskonferenz Jazz beglückwünscht APPLAUS-Gewinner 2017 / Verdopplung der Preisgelder auf 1,8 Millionen Euro

Bundeskonferenz Jazz beglückwünscht APPLAUS-Gewinner 2017 / Verdopplung der Preisgelder auf 1,8 Millionen Euro

Berlin, 23. Oktober 2017

Die Bundeskonferenz Jazz beglückwünscht die 86 Clubs und Veranstaltungsreihen, die am 25. Oktober bei der Preisverleihung im Alten Schlachthof in Dresden mit insgesamt 1,8 Millionen Euro Preisgeld von Kulturstaatsministerin Monika Grütters mit dem Spielstättenprogrammpreis APPLAUS, dem höchstdotierten Bundesmusikpreis, ausgezeichnet werden.

„Unser Dank geht an die vielen mutigen Programmmacher*innen, die jenseits kommerzieller Interessen hochwertige und innovative Künstler*innen und Bands engagieren“, erklärt Kornelia Vossebein, BK Jazz Vertreterin in der Steuerungsgruppe APPLAUS. „Dazu benötigen sie weiterhin finanzielle Unterstützung und Anerkennung, sowohl der Kommunen als auch der Länder und des Bundes.  Großartig also, dass exakt im fünften Jahr des APPLAUS die zur Verfügung stehenden Bundesmittel mehr als verdoppelt wurden. Dadurch konnten noch mehr preiswürdige Programme mit höheren Preisgeldern ausgezeichnet werden. APPLAUS ist inzwischen unverzichtbar für die bundesweite Spielstättenlandschaft, ein langfristiger Ausbau der Mittel daher mehr als wünschenswert.“

Die BK Jazz ist Initiator und Partner des Preises (APPLAUS = Auszeichnungder Programmplanung 
unabhängiger Spielstätten), der seit 2013 jährlich vergeben wird, um kulturell herausragende Livemusikprogramme zu fördern, die maßgeblich zum Erhalt der kulturellen Vielfalt in Deutschland beitragen. Im fünften Jahr seines Bestehens konnten die Preisgelder des Programmpreises mehr als verdoppelt werden und damit auch deutlich mehr Spielstätten ausgezeichnet werden.

Ziel des Preises ist es, die kulturelle Leistung der kleinen Spielstätten und Konzertreihen des Jazz, Rock und Pop zu würdigen, sie strukturell zu stärken und ihnen kommunal wie regional höhere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Stellvertretend für die enorm wichtige kulturelle Arbeit der Spielstätten werden besonders die Programmmacher gewürdigt, die sich durch ein qualitativ hochwertiges und ambitioniertes Livemusikprogramm im Vorjahr ausgezeichnet haben.

Die APPLAUS-Programmpreise werden in drei Kategorien vergeben:

  • Kategorie I für Musikclubs mit mindestens 104 Konzerten im Jahr 2016 – 23 Preisträger erhalten jeweils 40.000 Euro, insgesamt 920.000 Euro
  • Kategorie II für Musikclubs mit mindestens 52 Konzerten im Jahr 2016 – 32 Preisträger erhalten jeweils 20.000 Euro, insgesamt 640.000 Euro.
  • Kategorie für Veranstaltungsreihen und Clubs mit mindestens 10 Veranstaltungen im Jahr 2016 – 31 Preisträger erhalten jeweils 7.500 Euro, insgesamt 232.500 Euro

Der APPLAUS wird organisiert durch die Initiative Musik im Benehmen mit der Bundeskonferenz Jazz und der LiveKomm. Die ursprüngliche Idee für den Spielstättenprogrammpreis wurde 2003 von der Bundeskonferenz Jazz (BK Jazz) entwickelt. Die BK Jazz setzte sich seitdem in ungezählten Sitzungen und Gesprächen auf bundespolitischer Ebene für diesen Preis ein und konnte letztendlich gemeinsam mit der Initiative Musik erreichen, dass der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages im November 2012 erstmals 1 Million Euro für dessen Realisierung freigab. Im fünften Jahr seines Bestehens stiegen die Preisgelder in 2017 nun auf 1,8 Millionen Euro.

Die Bundeskonferenz ist ein Zusammenschluss der deutschen Jazzszene, die seit 2003 übergreifende Aktivitäten von Interessengruppen koordiniert, Fachkompetenzen bündelt und gemeinsame Aktivitäten entwickelt. Ihre Sprecher sind Felix Falk (Union Deutscher Jazzmusiker), Melanie Rossmann (Agentur Aufklang) und Wolfram Knauer (Jazzinstitut Darmstadt).

Mehr Informationen auf www.bkjazz.de.



Programmpreis APPLAUS wird am 25. Oktober 2017 im "Alten Schlachthof" in Dresden verliehen, 314 Bewerbungen eingegangen

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Preisverleihung 25. Oktober 2017, 19 Uhr
Alter Schlachthof, Gothaer Straße 11, 01097 Dresden


MITGLIEDER DER JURY APPLAUS 2017

  • Steffen Deeg – Leitungsteam Cairo Würzburg
  • Prof. Dieter Gorny – Aufsichtsratsvorsitzender der Initiative Musik, Vorsitzender der Jury
  • Julia Hülsmann, Musikerin
  • Uli Kempendorff, Musiker
  • Reiner Michalke, Programmchef Stadtgarten Köln
  • Esther Rieger-Breuer, Geschäftsführerin
    Concerts International Peter Rieger
  • Constanze Schliebs, Künstleragentur AsiaNetwork
  • Dieter Schubert, Geschäftsführender Gesellschafter
    a.s.s. concerts & promotion
  • Julia von Wild, Freie Kulturmanagerin


Die feierliche Preisverleihung bei der Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters, MdB, erneut zwischen 80 und 90 Spielstättenbetreiber und Veranstalter auszeichnet, wird gemeinsam mit dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, vertreten durch Staatsministerin Eva-Maria Stange, und der Landeshauptstadt Dresden, vertreten durch Bürgermeisterin für Kultur und Tourismus Annekatrin Klepsch, finanziert.

Für die fünfte Auflage des bundesweiten Programmpreises "APPLAUS - Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten" sind bei uns Bewerbungen von 314 Musikclubs und Veranstaltern eingegangen. Der Musikpreis fördert seit 2013 die  Musikclubs in Deutschland, schafft Aufmerksamkeit für die Belange der Clubbetreiber und hebt die kulturpolitische Bedeutung der Musikclubs für die kulturelle Vielfalt in Deutschland hervor.  Die Preisträger werden von einer Jury ausgewählt, die sich wieder aus neun fachkundigen Mitgliedern der deutschen Musikbranche zusammensetzt.


Till Brönner an Berliner Kulturpolitik

"Brauchen deutliches Zeichen für ein House of Jazz"

von Gregor Dotzauer

Der Trompeter Till Brönner lädt im Interview Kultursenator Klaus Lederer zu einem Gespräch über seine Pläne ein - und redet über den Gegenwind aus Berliner Kulturpolitik und Musikszene.

Herr Brönner, Berlins Kultursenator Klaus Lederer hat dem House of Jazz in seiner geplanten Form eine erneute Absage erteilt. Was bedeutet das für Ihre Pläne?

Till Brönner | Seit 2006 Jazzbotschafter der Deutschen Jazz Föderation e.V.   
Till Brönner | Seit 2006 Jazzbotschafter der Deutschen Jazz Föderation e.V.

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Das kann ich noch nicht sagen. Ich weiß aber, dass ein Haus für die Basiskultur, wie es ihm vorschwebt, oder die Stärkung der Freien Szene nicht mit den Plänen für ein House of Jazz kollidieren würden, im Gegenteil. Der Standort Alte Münze verfügt über etwa dreimal so viel Fläche, wie für unser Projekt skizziert. Ich kann auch nicht beurteilen, ob die 12,5 Millionen Euro vom Bund, die bisher an das Konzept gekoppelt waren, umgeschrieben werden können.

Wann hat Klaus Lederer zuletzt mit Ihnen gesprochen?
Wir haben dem Senator bei Amtsantritt ein Gesprächsangebot gemacht und nehmen dieses Interview zum Anlass, es zu erneuern.

Wenn er bisher nicht mit Ihnen geredet hat: Was macht Ihnen Hoffnung?
Projekte dieser Größenordnung funktionieren meist nach dem Prinzip: zwei Schritte vor, einer zurück.

Glauben Sie, dass Lederers Votum die Haltung der Berliner Jazzszene spiegelt?
Wenn es eine Übereinkunft gibt, dann darüber, dass ein House of Jazz eine gute Idee ist.

Als Sie Ende letzten Jahres Ihre Pläne zusammen mit dem CDU-Kulturpolitiker Rüdiger Kruse bekannt gaben, fühlte sich die Szene überrumpelt. Warum haben Sie die Berliner Musiker nicht von Anfang an in Ihre Überlegungen einbezogen?
Mir war wichtig, die Idee frühestmöglich zu streuen, um eine Diskussion in Gang zu setzen. Und siehe da: Sie wird reger geführt, als ich erwartet hatte. Ich habe nicht eine Sekunde daran gedacht, dass die Machbarkeitsstudie, die die Staatsministerin für Kultur und Medien in Auftrag gab, endgültigen Charakter haben würde.

Sie wussten, dass Sie mit bundespolitischen Mitteln allein nicht ans Ziel kommen. Und Tim Renner, den Sie zuletzt mit im Boot hatten, war ein Kultursenator auf Abruf. War Ihr Vorstoß allzu leichtfertig?
Die Idee trage ich seit 15 Jahren mit mir herum. Vor fünf, sechs Jahren habe ich begonnen, mit Kulturpolitikern darüber intensiver zu sprechen. Ich saß auch schon bei Bernd Neumann, dem Vorgänger von Kulturstaatsministerin Monika Grütters, und versuchte das Thema zu platzieren. Mit wenig Erfolg. Der Erste, mit dem ich mich konkreter austauschte, war 2012 Joachim Blüher, der Direktor der Villa Massimo in Rom. Zu der Zeit hatte ich dort ein dreimonatiges Stipendium.

Welche Rolle wollen Sie in einem House of Jazz übernehmen: die des Intendanten mit allen künstlerischen und wirtschaftlichen Direktiven, die der Galionsfigur oder vor allem die des Big-Band-Leiters?
Keine der Optionen drängt sich mir auf. Realistisch ist, dass ich gar nicht für die geschäftlichen oder künstlerischen Fragen ins Rennen gehe, weil ich die deutsche Jazz-Szene in ihrer jetzigen Form nicht glaubhaft repräsentiere. Hier geht es um etwas viel Größeres als um mich. Wenn ich einen Beitrag dazu leisten kann, dass ein House of Jazz auf nationaler und internationaler Ebene ins Gespräch kommt, dann ist das ein Job, der nicht vergeben werden muss.

Sie wollen also Geburtshilfe leisten und dann ins zweite Glied zurücktreten?
Das Wort zurücktreten ist nicht angebracht. Ich kann momentan nur zusammen mit allen Beteiligten die Sache voranbringen. Anders wird es nicht gehen.

Die Big Band als Herzstück der Institution würden Sie aber schon gerne leiten?
Ich stelle mit Freuden fest, dass auch die Bundes- und Landesverbände die drei wesentlichen Säulen eines House of Jazz so sehen wie ich, nämlich Klangkörper, Akademie und öffentliches Studio.

Was immer man Sie fragt, Sie weichen aus. Warum halten Sie sich in Bezug auf Ihre persönlichen Vorstellungen so bedeckt?
Ich fürchte, es gibt da Fantasien, ich könnte wie Jack in the Box mit etwas auftauchen, mit dem ich bisher hinterm Berg gehalten habe. Das habe ich nicht vor. Ich möchte mir aber auch nicht bescheinigen lassen, ich hätte überhaupt keine Vorstellungen. Noch nie hat man so konkret über ein House of Jazz gesprochen. Ob, wo und wie es in die Berliner Kulturlandschaft eingegliedert werden kann, das liegt jetzt vor allem beim Kultursenator.

Sie machen in der Studie Vorschläge für die instrumentale Besetzung einer solchen Big Band, Sie denken über Gastmusiker aus den USA nach …
Worüber ich nachdenke, ist vor allem die Dimension des Ganzen. Wenn wir groß anfangen, besteht Hoffnung, dass wir uns nicht gleich in den Sturzflug nach unten begeben. Es muss ein Unternehmen von internationaler Strahlkraft werden. Es gibt Leute, die sagen, dann gehen wir mit einem House of Jazz eben nach Hamburg, weil man dort mit solchen Dimensionen keine Probleme hat. Aber ich möchte über Berlin sprechen.


"Es ehrt mich, dass ich überhaupt jemanden beruhigen muss"


Ausgeschwiegen haben Sie sich bisher über die stilistische Ausrichtung. Eine Julia Hülsmann würde vermutlich andere Programme entwickeln als Sie.
Man kann den Fehler machen, mich und meine persönliche Ausrichtung zum Anlass zu nehmen, das House of Jazz infrage zu stellen. Davon rate ich ab.

Ist Ihnen nicht klar, dass Sie als Person im Kreuzfeuer stehen? Sie sind schließlich der meistbewunderte und meistgehasste Jazzmusiker dieses Landes.
Ich habe nicht so viele Ängste, und das kann dem Projekt nur gut tun. Ich befürchte höchstens, dass am falschen Platz gespart wird. Aber ich gehe fest davon aus, dass es eine ausgewogene inhaltliche Ausrichtung geben wird, die das Ergebnis eines großen runden Tisches ist.

Sie haben sich in den letzten Jahren ganz dem Mainstream verschrieben, obwohl Sie sich jedes Experiment leisten könnten. Warum reizt es Sie so wenig, Ihre stilistischen Grenzen auszudehnen?
Das ist eine ganz andere, eine philosophische Frage. Für meine persönliche Entwicklung übernehme ich die Verantwortung. Wenn Sie sich die Bandbreite meiner Alben und Konzerte anschauen, war da schon früh mehr dabei als bei vielen anderen Jazzmusikern. Erfolg verschiebt die Wahrnehmung. Aber das besprechen wir hier und heute nicht.

Wie garantieren Sie den Berliner Musikern, dass Sie über Ihre eigenen musikalischen Vorstellungen hinausdenken wollen?
Es ehrt mich, dass ich überhaupt in die Situation komme, jemanden beruhigen zu müssen. Doch ich bin weder Politiker noch in einer offiziellen Funktion. Ich kann diese Ängste verstehen. Vorrang muss aber ein deutliches Zeichen der Berliner Politik für ein House of Jazz haben.

Die Machbarkeitsstudie nennt das New Yorker Jazz at Lincoln Center und seine Big Band unter Wynton Marsalis, eine konservative Institution, als Referenz. Das Pariser Orchestre National de Jazz wäre dagegen ein sehr fortschrittlicher Klangkörper. Was sind denn Ihre Vorbilder?
Warum muss Berlin ein Vorbild haben? Mittlerweile schaut die Welt auf uns, und es ist eine Riesenchance, nicht der Abklatsch von etwas zu sein. Wichtig ist, dass eine solche Band nicht dem Geschmack eines Einzelnen gehorcht. Wenn man über ein Gremium nachdenkt, über turnusmäßige Wechsel der künstlerischen Leitung, ist gewährleistet, dass es Musiker aus allen Sparten geben wird.

Welche Gastmusiker würden Sie einladen?
Im Moment der Initialzündung fände ich es spannend, erfolgreiche deutsche und europäische Musiker, einzuladen, ob man jetzt an die Pianisten Michael Wollny oder Pablo Held denkt. Wenn ich aber jetzt anfange, darüber zu spekulieren, mache ich mich unglaubwürdig.

Wie wollen Sie es denn mit Musikern halten, die freieren Spielformen zuneigen, einem pianistischen Urgestein wie Uli Gumpert oder einem jungen Schlagzeuger wie Christian Lillinger?
Wenn man es rein kreativ angeht, wären sowohl Gumpert als auch Lillinger im Rahmen der jetzigen Jazzdemografie ein Thema. Sobald es um die öffentliche Wirkung eines House of Jazz geht, sprechen wir über Ausgewogenheit. Wenn sich traditionelle und zeitgenössische Projekte abwechseln, wer soll dann etwas dagegen haben? Ich habe übrigens auch mit Alexander von Schlippenbach gesprochen, einem Mann der ersten Stunde, mit dem ich mich persönlich gut verstehe. Auch ihm ist die große Chance bewusst.

Was wäre Ihr erstes Traumprojekt?
Es wird nicht weit entfernt von dem sein, was sich auch andere wünschen. Ein House of Jazz muss die aktuelle Szene so widerspiegeln, dass man sagt: Donnerwetter, was hat sich in dieser Stadt alles getan! Es muss der hochwertigste Spiegel der derzeitigen Landschaft sein.

Können Sie es nicht konkreter sagen?
Wollen Sie jetzt Namen? Jetzt sage ich Ihnen, dass die Berliner Szene eine große Rolle spielen wird, und es ist Ihnen nicht konkret genug! Es muss ein zeitgenössisches Konzert sein. Jazz ist die freiheitlichste Musik, die man spielen kann. Man entscheidet oft erst im Moment, was geschieht. Dabei geht es auch um die Zukunft der gesellschaftlichen Rolle des Jazz. Und die ist konkreter denn je.

Erinnern Sie sich, welches Konzert oder welches Album Ihnen zuletzt Augen und Ohren geöffnet hat?
Nein. Genau deshalb brauchen wir das House of Jazz, denn es wird Öffentlichkeit generieren. Es geht nicht darum, was der Einzelne noch erfinden kann, weil es noch nicht erfunden ist. Es muss darum gehen, was aktuell existiert! Wiedererkennbarkeit ist heute, was einst das Revolutionäre war. Das hören viele nicht gerne, aber das ist der Grund, warum mir so selten jemand die Augen öffnet.

Das Gespräch führte Gregor Dotzauer. Till Brönner, 1971 in Viersen geboren, ist Deutschlands erfolgreichster Jazzmusiker. Er lebt in Berlin und Los Angeles. 1994 veröffentlichte er mit Generations of Jazz seine erste CD unter eigenem Namen. Zuletzt erschien The Good Life. Für ein House of Jazz in der Alten Münze Berlin hat er im Bundeshaushalt 12,5 Millionen Euro erkämpft, die fürs erste zurückgestellt sind. Das sind etwa die Hälfte der Sanierungskosten, die die Einrichtung des Projekts kosten würde. Die restlichen Mittel, auch die laufenden Betriebskosten, müsste das Land Berlin übernehmen. Kultursenator Klaus Lederer hat sich in einem dpa-Gespräch gerade erneut gegen ein House of Jazz als „Leuchtturm“ ausgesprochen. Lederer sagte, er wolle sich vom Bund keine Vorschriften machen lassen, zudem sei die Finanzierung problematisch.


Programmpreisträger APPLAUS der Vorjahre

Überblick der Preisträger 2016

KATEGORIE I

  • Spielstätten, die im Jahr 2015 ein kulturell herausragendes Programm mit regelmäßig mehreren Livemusikveranstaltungen pro Woche angeboten haben, erhalten eine Urkunde sowie 25.000 Euro Förderung.
  • Stadtgarten, Köln, Nordrhein-Westfalen
    Spielstätte des Jahres
  • Cafe Museum Passau, Passau, Bayern
  • Jazzclub Unterfahrt, München, Bayern
  • Milla Live Club, München, Bayern
  • BIX Jazzclub gGmbH, Stuttgart, Baden-Württemberg
  • Café Central, Weinheim, Baden-Württemberg
  • Karlstorbahnhof, Heidelberg, Baden-Württemberg
  • Donau115, Berlin
  • Jazz-Club A-Trane, Berlin
  • Zig Zag Jazz Club, Berlin
  • Knust, Hamburg
  • Uebel & Gefährlich, Hamburg
  • Kulturzentrum Schlachthof Kassel, Hessen
  • Artheater, Köln, Nordrhein-Westfalen
  • domicil, Dortmund, Nordrhein-Westfalen
  • GEBÄUDE 9, Köln, Nordrhein-Westfalen
  • Kulturclub schon schön, Mainz, Rheinland-Pfalz
  • Horns Erben Kultur e.V., Leipzig, Sachsen
  • scheune Dresden, Dresden, Sachsen
  • Objekt 5, Halle (Saale), Sachsen-Anhalt

Kategorie II

  • Spielstätten, die im Jahr 2015 ein kulturell herausragendes Programm mit durchschnittlich mehr als einer Livemusikveranstaltung pro Woche angeboten haben, erhalten eine Urkunde sowie 15.000 Euro Förderung.
  • Golden Pudel Club, Hamburg
    Spielstätte des Jahres
  • Jazz Studio Nürnberg e.V., Nürnberg, Bayern
  • Gretchen, Berlin
  • SO36, Berlin
  • Sendesaal Bremen, Bremen
  • Tower Musikclub, Bremen
  • Mojo Club, Hamburg
  • Goldgrube Kassel, Hessen
  • Hafen 2, Offenbach, Hessen
  • Zoom Frankfurt, Frankfurt am Main, Hessen
  • Peter-Weiss-Haus, Rostock,  Mecklenburg-Vorpommern
  • Zwischenbau / kulturkombinat gmbh, Rostock, Mecklenburg-Vorpommern
  • Tonhalle Hannover, Niedersachsen
  • Bunker Ulmenwall, Bielefeld, Nordrhein-Westfalen
  • FZW Dortmund, Nordrhein-Westfalen
  • Jazz Schmiede Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen
  • saxstall Pohrsdorf, Sachsen
  • WERK 2 Halle D, Leipzig, Sachsen

Kategorie III

  • Spielstätten und Veranstalterinnen und Veranstalter von Livemusikprogrammen, die im Jahr 2015 innerhalb fester Programmreihen mindestens 10 Livemusikveranstaltungen durchführten, erhalten eine Urkunde sowie 5.000 Euro Förderung.
  • biegungen im ausland, Berlin, Berlin Veranstaltungsreihe des Jahres
  • club w71, Weikersheim, Baden-Württemberg
  • Tuezzday, Mannheim, Baden-Württemberg
  • Jazzforum Bayreuth Clubkonzerte, Bayreuth, Bayern
  • jazzGAP, Garmisch-Partenkirchen, Bayern
  • Künstlerwerkstatt Pfaffenhofen e.V., Pfaffenhofen, Bayern
  • Offene Ohren – Improvisationsmusik in München, Bayern
  • Zoglau3 Raum für Musik, Taubenbach/Reut, Bayern  
  • amSTARt, Berlin
  • listenberlin, Berlin
  • Puschen, Berlin
  • Reihe Musik-Duos in Sepp Maiers 2raumwohnung, Berlin
  • FatJazz urban exchange, Hamburg
  • Jazz Federation Hamburg, Hamburg
  • Brotfabrik / Kulturprojekt 21 e.V., Frankfurt am Main, Hessen
  • Forum Kultur Heppenheim, Sparte Jazz, Heppenheim, Hessen
  • Konzertprogramm des Fördervereins Jazz in Darmstadt, Hessen
  • BLACK BOX, Münster, Nordrhein-Westfalen
  • Feine Gesellschaft, Dortmund,  Nordrhein-Westfalen
  • Forum Freies Theater Konzerte, Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen
  • Klubbar King Georg, Köln, Nordrhein-Westfalen
  • Lokal Harmonie, Duisburg, Nordrhein-Westfalen
  • Emil Zittau, Zittau, Sachsen
  • Jazzclub Live, Leipzig, Sachsen
  • FRANZ MEHLHOSE, Erfurt, Thüringen
  • Jazzclub Nordhausen e.V., Nordhausen, Thüringen

Überblick der Preisträger 2015

KATEGORIE I

  • Spielstätten, die im Jahr 2014 ein kulturell herausragendes Programm mit regelmäßig mehreren Livemusik-veranstaltungen pro Woche angeboten haben, erhalten eine Urkunde sowie 30.000 Euro Förderung.
  • Gebäude 9. Köln, Nordrhein-Westfalen 
    Spielstätte des Jahres

  • Kulturzentrum franz.K, Reutlingen, Baden-Württemberg
  • BIX Jazzclub, Stuttgart, Baden-Württemberg
  • Karlstorbahnhof, Heidelberg, Baden-Württemberg
  • Unterfahrt, München, Bayern
  • Milla Club, München, Bayern
  • Colos-Saal, Aschaffenburg, Bayern
  • Hafenklang, Hamburg, Hamburg
  • DAS BETT, Frankfurt, Hessen
  • Nörgelbuff, Göttingen, Niedersachsen
  • Gloria Theater, Köln, Nordrhein-Westfalen
  • Stadtgarten, Köln, Nordrhein-Westfalen
  • Domicil, Dortmund, Nordrhein-Westfalen
  • Kulturclub schon schön, Mainz, Rheinland-Pfalz
  • Jazzclub Tonne, Dresden, Sachsen

KATEGORIE II

  • Spielstätten, die im Jahr 2014 ein kulturell herausragendes Programm mit durchschnittlich mehr als einer Livemusikveranstaltung pro Woche angeboten haben, erhalten eine Urkunde sowie 15.000 Euro Förderung.
  • UT Connewitz, Leipzig, Sachsen
    Spielstätte des Jahres

  • JazzStudio Nürnberg, Nürnberg, Bayern
  • Musikverein, Nürnberg, Bayern
  • Jazzclub Bamberg, Bamberg, Bayern
  • Rote Sonne, München, Bayern
  • Birdland Jazz Club, Neuburg, Neuburg, Bayern
  • Donau115, Berlin, Berlin
  • Yaam, Berlin, Berlin
  • ausland Berlin, Berlin, Berlin
  • Gretchen, Berlin, Berlin
  • Kulturzentrum Lagerhaus, Bremen, Bremen
  • Tower Musikclub, Bremen, Bremen
  • Oetinger Villa, Darmstadt, Hessen
  • Zoom, Frankfurt, Hessen
  • Peter Weiss Haus, Rostock, Mecklenburg-Vorpommern
  • Zwischenbau, Rostock, Mecklenburg-Vorpommern
  • Feinkost Lampe, Hannover, Niedersachsen
  • Salon Hansen, Lüneburg, Niedersachsen
  • King Georg, Köln, Nordrhein-Westfalen
  • Saxstall, Pohrsdorf, Sachsen
  • Noch Besser Leben, Leipzig, Sachsen

 

KATEGORIE III 

  • Spielstätten und Veranstalterinnen und Veranstalter von Livemusikprogrammen, die im Jahr 2014 innerhalb fester Programmreihen mindestens 10 Livemusikveranstaltungen durchführten, erhalten eine Urkunde sowie 5.000 Euro Förderung.
  • Zoglau3 - Raum für Musik, Taubenbach / Reut, Bayern
    Programm des Jahres
     
  • Jazzclub Villingen, Villingen-Schwenningen, Baden-Württemberg
  • Jazzkongress e.V., Freiburg, Baden-Württemberg
  • CLUBZWEI Konzert, München, Bayern
  • Jazz+, München, Bayern
  • Initiative for music and youth culture nes, Bad Neustadt an der Saale, Bayern
  • Lido, Berlin, Berlin
  • Jazzkeller 69, Berlin, Berlin
  • Fourtrack on Stage, Berlin, Berlin
  • Acud Macht Neu, Berlin, Berlin
  • Indiekollektiv, Berlin, Berlin
  • amSTARt, Berlin, Berlin
  • Kometenmelodien, Berlin, Berlin
  • Waschhaus, Potsdam, Brandenburg
  • Prinzenbar, Hamburg, Hamburg
  • Wendlandjazz, Gartow, Niedersachsen
  • Tonhalle, Hannover, Niedersachsen
  • Pension Schmidt, Münster, Nordrhein-Westfalen
  • Jazzklub Krefeld e.V./Top-Konzerte, Krefeld, Nordrhein-Westfalen
  • Evinger Schloss, Dortmund, Nordrhein-Westfalen
  • Dumont, Aachen, Nordrhein-Westfalen
  • Das Vereinsheim, Worms, Rheinland-Pfalz
  • Planke Nord, Mainz, Rheinland-Pfalz
  • Dynamite Konzerte, Radebeul, Sachsen
  • Emil, Zittau, Sachsen
  • Klub Drushba, Halle, Sachsen-Anhalt
  • JAZZ im PARADIES, Jena, Thüringen
  • Franz Mehlhose, Erfurt, Thüringen


SONDERPREIS DER JURY 

  • Marc Liebscher & Die Sportfreunde Stiller
  • Gagenfördermodell Baden-Württemberg

Überblick der Preisträger 2014

Kategorie I

  • Spielstätten mit regelmäßig mehreren Livemusikveranstaltungen pro Woche
  • Milla Club, München, Bayern
    Spielstätte des Jahres

  • Batschkapp, Frankfurt am Main, Hessen
  • B-flat - acoustic music und jazzclub, Berlin
  • BIX Jazzclub, Stuttgart, Baden-Württemberg
  • Café Central, Weinheim, Baden-Württemberg
  • Das Bett, Frankfurt am Main, Hessen
  • domicil, Dortmund, Nordrhein-Westfalen
  • GrooveStation, Dresden, Sachsen
  • Jazz-Club A-Trane, Berlin
  • Jazzclub Tonne, Dresden, Sachsen
  • Jazzclub Unterfahrt, München, Bayern
  • Karlstorbahnhof, Heidelberg, Baden-Württemberg
  • Knust, Hamburg
  • Kulturzentrum E-Werk, Erlangen, Bayern
  • Kunstfabrik Schlot, Berlin
  • Loft/2ndfloor, Köln, Nordrhein-Westfalen
  • Objekt 5, Halle (Saale), Sachsen-Anhalt
  • Räucherkammer / Kulturzentrum Schlachthof, Wiesbaden, Hessen
  • sowieso neukölln, Berlin
  • Stadtgarten, Köln, Nordrhein-Westfalen


Kategorie II

  • Spielstätten mit durchschnittlich einer Livemusikveranstaltung pro Woche
  • Bunker Ulmenwall, Bielefeld, Nordrhein-Westfalen - Spielstätte des Jahres

  • beatpol-dresden, Dresden, Sachsen
  • Berghain, Berlin
  • Cairo, Würzburg, Bayern
  • G9 - Gebäude 9, Köln, Nordrhein-Westfalen
  • Jazz Schmiede, Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen
  • JazzStudio Nürnberg, Bayern
  • Kantine Augsburg, Augsburg, Bayern
  • Kulturwerkstatt Disharmonie, Schweinfurt, Bayern
  • Rote Sonne, München, Bayern
  • Sendesaal-Bremen, Bremen

 
Kategorie III

  • Reihen mit mindestens zehn Veranstaltungen im Jahr
  • Jazz im Paradies, Jena, Thüringen
    Programm des Jahres

  • amStart, Berlin
  • Blue Note Jazz-Initiative Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz
  • Club Voltaire, Frankfurt am Main, Hessen
  • Dumont, Aachen, Nordrhein-Westfalen
  • Feinkost Lampe – Verein für Raumklangpflege e.V., Hannover, Niedersachsen
  • FRANZ MEHLHOSE Kultur & Café, Erfurt, Thüringen
  • Internationales Kulturaustausch - Zentrum (IKAZ), Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern
  • Jazzclub Augsburg, Augsburg, Bayern
  • Jazzclub Biberach e.V., Biberach, Baden-Württemberg
  • Jazzclub Domicile e.V., Pforzheim, Baden-Württemberg
  • Jazzclub Erfurt e.V., Erfurt, Thüringen
  • Jazzclub Leipzig e.V., Leipzig, Sachsen
  • Jazzclub Singen, Baden-Württemberg
  • Jazzclub Villingen, Villingen-Schwenningen, Baden-Württemberg
  • Jazzforum Bayreuth, Bayern
  • Jazzklub Krefe, Krefeld, Nordrhein-Westfalen
  • JazzLife e.V., Hamburg
  • Kassette (Kaimilina da Silva Tob Est Or GbR), Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen
  • Klub Drushba, Halle (Saale), Sachsen-Anhalt
  • krasscore concerts, Dresden, Sachsen
  • Künstlerwerkstatt Pfaffenhofen e.V., Pfaffenhofen, Bayern
  • LAG Jazz in Thüringen e.V., Jena, Thüringen
  • Offene Ohren e.V. - Freunde der improvisierten Musik, München, Bayern
  • p.s. works, Dresden, Sachsen
  • Peter Kowald Gesellschaft/Ort e.V., Wuppertal, Nordrhein-Westfalen
  • Stefan Theile Booking & Promotion, Berlin

Überblick der Preisträger 2013

Kategorie I

  • Spielstätten mit regelmäßig mehreren Livemusikveranstaltungen pro Woche

 

  • Motorschiff Stubnitz, Rostock, Mecklenburg-Vorpommern Programm des Jahres

  • Alte Feuerwache Mannheim, Baden-Württemberg
  • Astra Stube, Hamburg
  • Bunker Ulmenwall, Bielefeld, Nordrhein-Westfalen
  • domicil, Dortmund, Nordrhein-Westfalen
  • Gebäude 9, Köln, Nordrhein-Westfalen
  • Hafenklang, Hamburg
  • Hirsch, Nürnberg, Bayern
  • Jazz Club A-Trane, Berlin, Berlin
  • Jazzclub Tonne e.V., Dresden, Sachsen
  • Jazzclub Unterfahrt, München, Bayern
  • Jazzhaus Freiburg, Freiburg, Baden-Württemberg
  • Magnet Club, Berlin
  • Molotow, Hamburg
  • Moritzbastei Leipzig, Leipzig, Sachsen
  • scheune e. V., Dresden, Sachsen
  • Stadtgarten Köln, Köln, Nordrhein-Westfalen
  • The Atomic Café, München, Bayern
  • Uebel & Gefährlich, Hamburg

 

Kategorie II

  • Spielstätten mit durchschnittlich einer Livemusikveranstaltung pro Woche
 
  • Haldern Pop Bar, Haldern, Nordrhein-Westfalen Programm des Jahres

  • Birdland Jazz Club Neuburg, Neuburg, Bayern
  • Brotfabrik, Frankfurt am Main, Hessen
  • Glashaus, Bayreuth, Bayern
  • Golden Pudel Club, Hamburg
  • Jazz Club Minden, Minden, NRW
  • Jazzclub Karlsruhe, Karlsruhe,
    Baden-Württemberg
  • Jazzclub Regensburg e.V., Regensburg, Bayern
  • Karlstorbahnhof, Heidelberg, Baden-Württemberg
  • Klubbar King Georg, Köln, Nordrhein-Westfalen
  • LiveCV im CVJM Lübeck, Lübeck,
    Schleswig-Holstein
  • zakk SSP, Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen

 

Kategorie III

  • Reihen mit mindestens zehn Veranstaltungen im Jahr


  • Eine Welt Aus Hack Konzerte, Berlin
    Programm des Jahres

  • FatJazz urban-X-changes, Hamburg 
  • Jazz im KultRaum Kleinmachnow, Kleinmachnow, Brandenburg
  • Jazzclub Konstanz, Konstanz, Baden-Württemberg
  • Jazzclub Leipzig e. V., Leipzig, Sachsen
  • Jazzclub Nordhausen e.V., Nordhausen, Thüringen
  • jazzclub singen, Mühlhausen-Ehingen, Baden-Württemberg
  • Jazzclub Villingen e.V., Villingen-Schwenningen, Baden-Württemberg
  • Jazz-Club Neumünster e.V., Neumünster, Schleswig-Holstein
  • jazzforum_bayreuth, Bayreuth, Bayern
  • Jazzfrühling Jena, Jena, Thüringen
  • jazzGAP 12, Garmisch-Partenkirchen, Bayern
  • Jazz Initiative Dinslaken e.V., Dinslaken, Nordrhein-Westfalen
  • Jazzklub Krefeld e.V., Krefeld, Nordrhein-Westfalen
  • Jazz in der Stadt, Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz
  • JAZZ LIVE IM SPEICHER (LEER), Leer, Niedersachsen
  • Jazzkeller 98 im Schloss Miltach, Miltach, Bayern
  • Jazzkongress e.V., Freiburg, Baden Württemberg
  • jazztone, Lörrach, Baden-Württenberg
  • Kulturverein Platenlaase, Platenlaase, Niedersachsen
  • Künstlerwerkstatt Pfaffenhofen 2012, Pfaffenhofen, Bayern
  • OHA! Music, Lüneburg, Niedersachsen
  • Seemannsklub, Rostock, Mecklenburg Vorpommern
  • Zoglau3 Raum für Musik, Reut/Taubenbach, Bayern

Neue finanzielle Unterstützung des Landes...

... von Konzertauftritten baden-württembergischer Jazzmusikerinnen und Jazzmusiker außerhalb von Baden-Württemberg

PRESSEMITTEILUNG  
Nr. 82/2015

28. August 2015

"Ab sofort gibt es für professionelle Jazzmusikerinnen und Jazzmusiker in Baden-Württemberg die Möglichkeit, Zuschüsse zu den Reise- und Aufenthaltskosten ihrer Konzerte in anderen Bundesländern, in Europa und für internationale Auftritte zu erhalten."

 
 
 

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Jazz ist
ein sinnliches Vergnügen - denn: Qualitätsansprüche schärfen, Hörvermögen schulen, Miteinander zelebrieren, all das- und mehr - bietet er auch

 
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Etwas vom "Mehr" des Jazz in die Gesellschaft zu tragen, sehen wir als unsere Aufgabe und Herausforderung:

Jazz ist Musik für Herz, Bauch und Hirn

 
 

Jeder,
der Jazz als wertvollen Baustein der Allgemeinbildung begreift,
ist uns herzlich willkommen

 

Veranstaltungen der JazzAlliance